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Vorbeugende Maßnahmen – Schutz im Vorfeld

An hochwertigen und empfindlichen Flächen sollte der Untergrund vorbehandelt werden, damit sich Farbschmierereien schnell und schonend entfernen lassen. Außerdem erhöht man mit speziellen Mitteln die Abwehrkräfte, und die Farbintensität der ursprünglichen Fläche bleibt länger erhalten. Bei der Wahl der Schutzbeschichtung oder Imprägnierung sollten mehrere Proben genommen werden. Bei Ausführungen der Arbeiten sind die Temperatur- und Porenrestfeuchte zu messen und gegebenenfalls unterstützenden Maßnahmen einzuleiten (Bautrocknung oder Einhausung).

Kriterien für die Auswahl des Produktes:

  • Beschaffenheit des Untergrundes
  • Umweltverträglichkeit / Inhaltsstoffe
  • Reinigungsmöglichkeit (Unternehmer oder in Eigenarbeit)
  • Kosten – Nutzen - Optik
  • Bauphysikalische Aspekte (z.B. Wasserdampfdurchlässigkeit)
  • Dauerhaftigkeit / Witterungsbeständigkeit
  • Referenzobjekte

Nebenwirkungen

Auf dem Markt werden sogenannte Speerschichten angeboten. Sie verhindern das Eindringen des Farbstoffes in den Untergrund. Dadurch wird aber auch die Atmungsaktivität gemindert. Fäulnisbildung können die Folge sein. Ferner werden Systeme vertrieben, die Nährstoffe für Bakterien sind und im Innenbereich (wie Toilettenanlagen, Hallen) nach etwa drei bis fünf Jahren abblättern.

Opferschichten

Eine aufgetragene Schicht (z.B. Lack oder Wachs) bindet das Graffiti und wird bei der Reinigung mit entfernt. Nach jeder Entfernung muss die Fläche „nachbeschichtet“ werden. Da die Reinigungsfläche nicht klar zu fixieren ist, kommt es bei der Nachbeschichtung oft zu Überlagerungen. Diese Überlagerungen können zu Farbbeeinträchtigungen führen. Bei einigen Mitteln wird Umweltschmutz verstärkt angezogen, und es entsteht ein unsauberer Eindruck.

 

Quelle: Stadt Dortmund und Verein „Dortmund gegen Graffiti-Schmierereien e.V.“

Graffiti-Galerie - Dirk Kreckel  | info@graffiti-galerie.de