Home
Wir über uns
Kunden
Projekte
Graffiti
Graffiti-Prophylaxe
Shop
Presse
Kontakt-Formular
Impressum
Die Graffiti-Galerie vom Betreiber Dirk Kreckel (li.) und K√ľnstler Stefan Dressler (re.) haben im Auftrag von Immobilien-Managerin Katrin Brenner die Eissporthalle versch√∂nert. Dezernent Harald Drees hofft, dass dadurch illegale Sprayer abgeschreckt werden.

 

Iserlohner Kreisanzeiger - 13. August 2003

Legaler Sprayer-Einsatz an der Eissporthalle

Graffiti-Künstler Stefan Dressler verbrauchte 600 Farbsprühdosen

Iserlohn. 600 Spühdosen verbrauchte der von der Stadt beauftragte Graffiti-Künstler Stefan Dressler an der vormals tristen Eissporthallen-Fassade, die in der Vergangenheit immer wieder durch Farbattacken beschmiert wurde. Das dekorative Rooster-Logo ziert jetzt den Empfang.

Der überdimensionale Eishockey-Torwart daneben soll die sportlichen Gegner abschrecken. Eishockey-Fans können vor dem Hallen-Eingang die Historie heimischer Kufenflitzer anhand der Wappen vom EC "Sauerland" Deilinghofen bis zu den Iserlohn Roosters und dem IEC (Iserlohner-Eishockey-Club) zurückverfolgen. Zur Seilersee-Promenade hin verschönerte der Künstler von der Graffiti-Galerie die über 300 Quadratmeter Fassadenflächen mit Eissportmotiven. Er gestaltete in Abstimmung mit dem Betriebsleiter der Halle und dem kommunalen Immobilienmanagement die Puckhöhle und verewigte neben den Roosters die Armateurvereine, die Eiskunstläufer und das Geschehen während der öffentlichen Eislaufzeiten.Die Schriftzüge sind aber stellenweise nur schwer zu lesen.
Um die bislang durch Vandalismus immer wieder entstandenen Kosten einzudämmen und gleichzeitig die Fassade optisch aufzuwerten, ließ das kommunale Immobilienmanagement die Halle mit Profi-Graffiti gestalten. Der Auftrag besitzt nach Auskunft der Amtsleiterin Katrin Brenner Pilotcharakter: "Die Nutzer sollen sich mit der Halle identifizieren und ein Auge darauf haben, dass nicht wieder illegale Farbschmierer zuschlagen." Dirk Kreckel von der Graffiti-Galerie verweist auf den Ehrenkodex unter Sprayern, die Werke der Kollegen nicht zu verunstalten. "Die Resonanz ist sehr positiv", sagt Katrin Brenner. "Und wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir haben eine pfiffige Fassade und müssen nicht ständig Geld ausgeben, um Schmierereien zu entfernen." Galerie-Leiter Kreckel gewährleistet die Instandhaltung des Werkes für zwei Jahre. "Wir hoffen, dass wir den Geschmack der Zeit getroffen haben", fügt Finanz-Dezernent Harald Drees hinzu. Wenn sich diese Form des "Objektschutzes gegen Schmierereien" bewährt, sollen weitere Graffiti-Projekte an Schulen folgen.

Graffiti-Galerie - Dirk Kreckel  | info@graffiti-galerie.de