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Westfalenpost - 07.09.2001

Bahn poliert Bahnhof Rummenohl auf

Mit Graffiti erfolgreich gegen Graffiti

Hagen. "Jetzt ist das hier kein Urinal mehr, und die Bilder gefallen mir richtig gut", erzählt Ingo Diron und präsentiert die Unterführung im Bahnhof Rummenohl wie ein frisch renoviertes Wohnzimmer. Auch dort ging die Bahn in die Offensive im Kampf gegen Schmutz und Unrat, auch dort zieren jetzt fröhliche Graffiti die Wände.

Die Schäden durch Vandalismus und unerwünschte Graffiti seien so groß geworden, dass man ihre Beseitigung aus eigener Hand gar nicht mehr bezahlen könne, ist der Mitarbeiter des Bahnhofs-Managements Hagen froh über die Zuschüsse aus der Reinigungsoffensive NRW. Dadurch könnte man nun gezielt erweiterte Maßnahmen in Angriff nehmen, "und dazu zählen eben auch in Hagen die ganzen Tunnel", betont Diron. In dem man sie freundlich und nett gestalte, zeige man den Fahrgästen: Hier geschieht etwas, guckt mit, dass es sich so hält. Graffiti gegen Graffiti heisst die Devise, und es hilft: Der Ehrenkodex der Sprüher untereinander, ein fertiges Bild nicht zu übersprühen, macht`s möglich.

Speziallack schützt Bilder

Für die bunten Bilder engagierte die Bahn eine Iserlohner Galerie, geschützt werden sie durch einen Permanentschutzlack, den ein Spezial-Unternehmen aus Köln aufgebracht hat. Durch die Maßnahmen seien 95 Prozent der Schäden zurückgegangen, rechnet Ingo Diron vor, und allein den Rummenohler Bahnhof habe man für 17.500 Mark gestrichen. Das lohne sich, die Unsummen, die bislang für die Reinigung aufgebracht werden mussten, belasten schließlich auch die Reisenden. Und die Kunst sei schließlich auch schöner als die Krakeleien. Und wenn jetzt auf den Lack "neue Fremd-Tags" gesprüht würden, seien die in Nullkommanix wieder entfernt.

Kunst statt Krakeleien. Die Fahrgäste der Bahn sollen sich in Rummenohl jetzt wohler fühlen.

 

Graffiti-Galerie - Dirk Kreckel  | info@graffiti-galerie.de