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Schwerter Rundschau 06.03.2008

Nemo schwimmt auf der Nachbarwand

Schwerte. Zwei "Aquarien" haben wir schon: Eins an der Schützen-/Hermannstraße und eins an der Kuhstraße. Jetzt haben die Stadtwerke die dritte Trafostation verschönert. In der Hagener Str. am Haus Nr. 180 haben die Graffiti-Galerie und Künstler Sebastian Koziol gesprayt.

Bernd Brüggemann und Ehefrau Anni, die im Haus nebenan wohnen, waren erst ein bisschen misstrauisch, als sie die ersten Entwürfe sahen. "Mit der modernen Kunst und dem Fisch Nemo haben wir´s ja nicht so", sagt der Senior. Doch als die Künstler dann an die Arbeit gingen, stellte sich schnell die Begeisterung ein. "Das ist ja toll geworden", sagt Brüggemann. "Und dadurch gewinnt auch unser Haus". Vor allem sei die künstlerische Gestaltung auf jeden Fall besser als die Schmierereien davor.

Sebastian Koziol in Aktion. Als Bewunderer haben sich (von links) Stadtwerke-Mitarbeiterin Michaelea Zorn-Koritzius, Nachbarin Valentin Albers und die Besitzer des Nachbarhauses, Anni und Bernd Br├╝ggemann, eingefunden

Das alles trifft sich mit den Intentionen der Stadtwerke. Sie setzen bunte Aspekte in die Stadt und haben die positive Erfahrung gemacht, dass gestaltete Fassaden deutlich weniger beschmiert werden, als herkömmlich gestrichene Zweckbauten. Hier kann man mit dem Wandschmuck also sogar Geld sparen. Geplant ist es auch, an anderen Standorten in Schwerte Graffiti-Kunstwerke entstehen zu lassen. Wer Standortwünsche für das nächste "Aquarium" in seiner Nähe hat, kann sich an marketing[et]ruhrpower.de wenden.

Graffiti-Galerie - Dirk Kreckel  | info@graffiti-galerie.de